Geschichte
Kunstvereine: Wegbereiter der Moderne
Die ersten Kunstvereine wurden im Zeitraum zwischen 1800 und 1840 vom aufstrebenden Bürgertum gegründet. Ihr Ziel war die Vermittlung zwischen Laien und der Gegenwartskunst – die Beschäftigung mit Kultur sollte nicht länger dem Adel überlassen bleiben. Angesichts dieser Geschichte gelten Kunstvereine als Vorläufer demokratischer Prozesse. Im Vereinsrecht verankert, verfügen sie über einen von den Mitgliedern gewählten Vorstand. Während sich Museen der Sammlung von Kunst widmen und Galerien mit Kunst handeln, haben sich die Kunstvereine als Non-Profit-Institutionen ausschließlich der Vermittlung von Gegenwartskunst verschrieben.
Zu den ältesten Kunstvereinen zählen:
- Kunstverein Nürnberg - Albrecht Dürer Gesellschaft (1792)
- Badischer Kunstverein, Karlsruhe (1818)
- Kunstverein in Hamburg (1822)
Texte zum Download:
- Christoph Behnke, Zur Gründungsgeschichte deutscher Kunstvereine, 2001 (PDF)
- Stephan Berg, Where do we go from here? Kunstvereine im Spannungsfeld zwischen Damals und heute, 2001 (PDF)
- Heiner Schepers, Kunstvereine am Scheideweg? So viel Kunstverein war nie! So viel Kunst war nie!, 2001 (PDF)
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